Wohnmobil mit 4,25 Tonnen fahren – Aktion Pro 4,25 to – We love C ❤️ ist für die Einführung der neuen Regel

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Wird es bald möglich mit dem “normalen” B-Führerschein auch Reisemobile bis 4,25 Tonnen zu fahren? Die Idee ist schon uralt. Zahlreiche Verbände und Befürworter haben sich wiederholt dafür ausgesprochen, die bisherigen Regeln zu erweitern. Argumente gibt es genug für die Erweiterung der Gesamtgewichtsklasse. Nun kommt – mal wieder – Bewegung in die lange verschlafene Sache.

We love C ❤️ hat sich die Angelegenheit angeschaut und sagt, ob wir bald mit handfesten Ergebnissen rechnen können.

EU will die Führerscheinrichtlinie neu regeln – Auch für Reisemobile

Die EU-Führerscheinrichtlinie wird gerade inhaltlich überarbeitet und angepasst. Im Gespräch ist dabei auch die Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts (zGG) von aktuell 3,5 auf 4,25 Tonnen. Dies gilt dann auch für Wohnmobile. Damit wird der Sachverhalt natürlich interessant.


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Teilnahmebedingungen unten auf der Seite

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We love C ist für die Öffnung der Gewichtgrenze auf 4,25 to. (Grafik: tom/dkf)

We love C ist für die Öffnung der Gewichtgrenze auf 4,25 to. (Grafik: tom/dkf)

Mit 3,5 Tonnen schnell an der Überladungsgrenze

Vielfach kommen die Reisemobile mit der jetzt gültigen 3,5 to-Regel sehr schnell an ihre Grenzen. Gerade die Neufahrzeuge sind direkt ab Werk mit immer mehr Assistenzsystemen und Komfortmerkmalen ausgestattet, so dass für Kind und Kegel immer weniger Zuladung übrig bleibt.

In den Foren im Internet macht ein User sinngemäß folgende Rechnung auf: “Oft haben die Fahrzeuge ein Leergewicht ab Werk von rund 3 Tonnen. Da bleibt bei zwei Erwachsenen und zwei Kindern nicht mehr viel Spielraum. Gewicht =  zwei Erwachsene 150 kg, zwei Jugendliche 80 kg, zzgl. 4 Fahrräder 80 kg, Kleidung 60 kg, Geschirr und Besteck 40 kg, Diesel Ad blue 90 kg. Das sind schon genau 500 Kilo Zuladung! Und dabei sind noch kein Frischwasser, Fotoausrüstung, Surfbrett, Spiele oder Nahrungsmittel an Bord!

Camping mit Kindern. Eine gute Kombination. (Foto: lentemamaatje; pixabay.com)

Camping mit Kindern. Eine gute Kombination. (Foto: lentemamaatje; pixabay.com)

B96-Führerschein als Ausweg?

Nun erwidern Gegner einer Änderung bei den Gewichtsklassen, das ja jederzeit der Zusatzführerschein B96 erworben werden kann, mit dem dann gesamt 4,25 to zGG gezogen werden können. Dann hängt man sich an sein Wohnmobil also einen 750 Kilo-Anhänger? Für viele Reisemobilisten nicht praktikabel und im täglichen Handling mühsam und umständlich. Rangieren auf dem Stellplatz? Fahren durch italienische Gassen? Wir sagen: Das läuft dem Reisegedanken und dem Nutzungsverhalten der meisten Reisemobilisten diametral entgegen. Das ist keine massentaugliche Option!

Führerschein in der Tasche? Gut! Dann kann es ja los gehen... (Foto: andibreit/pixabay.com)

Führerschein in der Tasche? Gut! Dann kann es ja los gehen… (Foto: andibreit/pixabay.com)

Dagegen sprechen zudem weitere Gründe:

  1. Mit dem B 96 dürfen Anhänger mit bis zu 3,5 to zGG gefahren werden. Wohnmobilfahrern bringt diese Regelung so erst einmal nichts.
  2. Die Führerschein-Erweiterung verursacht Kosten zwischen 300 bis 600 Euro zusätzlich. Unnötige Kosten, mit wenig Gegenwert für Reisemobilisten!

>>> Lesen Sie dazu auch bei uns: Welcher Führerschein für welches Fahrzeug? <<<

Erweiterung auf 4,25 to hat viele Vorteile

Hersteller können ihre Technik besser einbauen

Die Erhöhung der Freigewichtsgrenze auf 4,25 to zGG hat viele Vorteile. Die Fahrzeughersteller bekommen mehr Möglichkeiten die fortschreitende Technik und mehr Komfort in die Fahrzeuge einzubauen. Gerade Assistenzsysteme wie bessere Bremshelfer, Tote-Winkel-Warner und Kameras oder Zusatzmodule wie Solarpanel und Speicherbatterien machen die Fahrzeuge um ein Vielfaches sicherer und bieten einen Komfort, den die Kunden im PKW-Bereich schon lange gewohnt sind.

Mobilfahrer können sicherer und komfortabler reisen

Die Kunden erhalten Fahrzeuge die sich deutlich einfacher und sicherer bewegen lassen, bei einem gesteigerten Nutzungskomfort.

Die Reisenden müssen weniger Sorgen wegen der Überladungsgrenze und dann drohenden Geldstrafen haben. Die Nutzbarkeit des eigenen Freizeitmobils wird erheblich gesteigert. Ob man nun 3,5 oder 4,25 Tonnen bewegt, macht aus unserer Sicht unter Sicherheitsaspekten mittlerweile wenig Unterschied. Zumal Reisemobile und Gespanne ohnehin europaweit Geschwindigkeitsgrenzen unterliegen. Außerdem schaffen die oben bereits erwähnten Assistenzsysteme ein deutlich besseres Fahrgefühl und erleichtern den sicheren Umgang mit den Reisegefährt. Die Entwicklung geht eben kontinuierlich weiter. Moderne Fahrzeuge aus der aktuellen Produktion der großen Hersteller fahren sich bestimmt besser und sicherer als ihre Vorgänger vor 15 Jahren.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), sagt: „…die Fallzahlen von Unfällen mit Wohnmobilen sind extrem niedrig… .“ (Quelle). Das zeigt auch ein Forschungsprojekt zu Wohnmobilunfällen, das von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) durchgeführt wurde. Demnach war der Anteil an Unfällen mit Personenschäden und Wohnmobil-Beteiligung verschwindend gering. (Quelle: UDV)

Elektromobilität bedeutet bisher höheres Gewicht

Um auch im Caravaning mehr Elektrostromquellen zu nutzen, setzen alle Hersteller auf die derzeit modernste Technologie. Dies sind – relativ – schwere Akkumulatoren (Sekundärbatterien), welche den Strom speichern und über viele Ladezyklen an die Verbraucher abgegeben werden können. Der Strom wiederum wird im Idealfall völlig ökologisch mithilfe von Solarpaneln erzeugt. Erste Versuche und Ansätze laufen bei den verschiedenen Herstellern (Dethleffs mit dem eCoco; Knaus mit dem E.Power Drive).

Allen Versuchen gemeinsam ist die Tatsache, das die Batterien und das benötigte Zubehör wiegen. Dies geht zu Lasten des zulässigen Gesamtgewichts. Demnach macht die Erhöhung des Gesamtgewichts auf 4,25 Tonnen auch insoweit Sinn und schafft dringend benötigten Spielraum für technische Innovationen.

Rettungswagen und Technisches Hilfswerk (THW)

Ein Aspekt, der fast nie in der Diskussion zu Sprache kommt, erscheint uns noch wichtig. Fahrzeuge des THW oder bei Krankentransporten bauen häufig auf den Basisfahrzeugen auf, die auch für Kastenwagen verwendet werden. Allerdings wiegen sie typischerweise sehr schnell mehr als die 3,5 Tonnen, die der “normale” Zivi mit dem “normalen” Führerschein bewegen darf. Also kann ein Teil der Mannschaft das Fahrzeug nicht fahren, oder muss einen kostenpflichtigen Zusatzführerschein bestehen. Ist das wirklich sinnvoll?

RTW im Einsatz. Oft wiegen die Fahrzeuge mehr als 3,5 Tonnen. (Foto: AlexDE; pixabay.com)

RTW im Einsatz. Oft wiegen die Fahrzeuge mehr als 3,5 Tonnen. (Foto: AlexDE; pixabay.com)

Natürlich sind bei den Hilfsdiensten auch schwerere Fahrzeuge Einsatz. Viele Sonderfunktionen bedürfen auch einer speziellen Einweisung des Bedieners. Alles richtig! Aber müssen wir uns durch – aus unserer Sicht – zu enge Begrenzungen überall die praktikablen und sinnvollen Lösungen selbst verbauen?

Technisches Hilfswerk im Einsatz. Das Fahrzeug darf man mit Klasse "B" nicht fahren. (Foto: Jochen_Schaft; pixabay.com)

Technisches Hilfswerk im Einsatz. Das Fahrzeug darf man mit Klasse “B” nicht fahren. (Foto: Jochen_Schaft; pixabay.com)

Pferdefuß: Die Regelung könnte nur für E-Mobile und weitere alternative Antriebe gelten!

Einen großen Pferdefuß enthält die EU-Regelung derzeit. Es ist in der Diskussion, dass der Gewichtsbonus nur für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben (Elektro; Wasserstoff; sonstige) gelten soll. Dies wäre ein herber Schlag für Fahrzeuge auf Verbrennermotor-Basis. Damit wäre die Regelung auch auf Jahre hinaus, wenn nicht sogar deutlich länger, völlig unbrauchbar für den Großteil der Caravaning-Freunde. Denn Fahrzeuge mit einem primären Elektroantrieb oder brauchbare Alternativen sind noch völlig außerhalb der realistischen Möglichkeiten. Die vorhandenen technischen Lösungen sind einfach noch nicht so weit.

Fazit:
Auf europäischer Ebene ist das Thema 4,25-Tonnen-Erweiterung in den Gremien angekommen. Wie lange diese nun benötigen, um die Regelung in Gesetzesform zu gießen und was am Ende des Prozesses herauskommt, weiß niemand. Viele Institutionen im Caravaning und auch wir von We love C ❤️ sind Pro 4,25 to!


Coolnessfaktor: 08/10. Vieles spricht für die Einführung der 4,25-Tonnen-Regel. Wir sehen darin einen notwendigen Schritt in Richtung bessere Technik, mehr Fahrsicherheit und auch einen Komfortgewinn. Das finden wir wünschenswert und cool!

Weitere Informationen

N-TV: Bericht zu Risiken bei Überladung

Webseite der EU zur Führerscheinrichtlinie


Teilnahmebedingungen für diese Umfrage:

Diese Umfrage wird veranstaltet von der Online-Plattform We love C (WLC).
Das WLC ist ein Projekt von

Thomas Schmies
Werner-Buschmann-Strasse 1
D-42553 Velbert
E-Mail: info [at] we-love-c.de

Wir sind für Datensparsamkeit! Wir erheben für diese Umfrage lediglich wenige Daten, um ein Stimmungsbild zu erhalten!

Wir speichern die IP-Adresse des Teilnehmers. Wir speichern die E-Mail-Adresse des Teilnehmers. Dies ist technisch notwendig, um zum Beispiel Doppel-Teilnahmen in kurzer Zeit (Spam) zu verhindern. Die Daten dieser Umfrage werden nach Ende des Projekts gelöscht.

Mit der Teilnahme an dieser Umfrage, gleich ob über diese Webseite oder über unsere Facebookseite www.facebook.com/weloveccc werden die Teilnahmebedingungen akzeptiert und der Teilnehmer nimmt kostenlos ohne jegliche Verpflichtung am Gewinnspiel teil. Nur mit vollständig und wahrheitsgemäß angegebenen Daten erfolgt die Teilnahme am Gewinnspiel.

Mit der Teilnahme willigen Sie in die Speicherung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch WLC ein. Die Daten werden nicht für Werbezwecke benutzt und nicht an unbefugte Dritte weiter gegeben.

Bedingungen des Gewinnspiels

Teilnahmeberechtigt sind natürliche, voll geschäftsfähige Personen ab 18 Jahren, mit einem ständigen Wohnsitz in der EU. Mitarbeiter der Plattform We love C sowie deren Angehörige und Mitarbeiter sind von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen.

Verlost werden die jeweils ausgelobten Artikel des aktuellen Gewinnspiels nach dem Zufallsprinzip.

Für die Teilnahme über die E-Mail-Adresse – sofern wir diese anbieten – muss der Teilnehmer eine valide E-Mail-Adresse verwenden. Diese wird nur zur Ermittlung des Gewinners des Gewinnspiels genutzt und dann zur Kontaktaufnahme. Lediglich der Gewinner muss dann ggf. seine Postadresse bekannt geben, damit der Preis an ihn gesendet werden kann. Die Daten werden ausschließlich zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt und nicht weiterverwendet. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel stimmt der Teilnehmer unserer Datenschutzerklärung hinsichtlich der Speicherung weiterer notwendiger Daten zu.

Jede natürliche Person darf nur ein Mal am Gewinnspiel teilnehmen. Auch pro Haushalt ist nur eine Teilnahme möglich. WLC behält sich das Recht vor, Teilnehmer zu disqualifizieren und von der zukünftigen Teilnahme am Gewinnspiel auszuschließen, die den Teilnahmevorgang manipulieren beziehungsweise dieses versuchen und/oder versuchen, schuldhaft gegen die Teilnahmebedingungen zu verstoßen und/oder sonst in unfairer und/oder unlauterer Weise versuchen, das Gewinnspiel zu beeinflussen.

Zeitraum des Gewinnspiels
Das Gewinnspiel startet am 11.10.2021 und endet am 31.10.2021.

Ziehung der Gewinner
Die Gewinner werden einen Tag nach Beendigung des Spiels durch eine automatische Ziehung per Zufallsgenerator ermittelt.

Veröffentlichung der Gewinner im Internet und auf Plattformen für soziale Medien
Die Namen der Gewinner dürfen auf der Plattform WLC und auf der Website des jeweiligen Sponsors sowie den dazu gehörigen sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.
Einer Nennung des Gewinnernamens auf Facebook wird mit der Teilnahme explizit zugestimmt!

Rechtsweg und Auszahlung
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist ausgeschlossen. Es gilt deutsches Recht.

Ermittlung des Gewinners
Sofern sich ein/e Gewinner/in nach Benachrichtigung des WLC über die zur Verfügung stehenden Kanäle innerhalb von fünf Werktagen nicht auf die Gewinnbenachrichtigung meldet, ist WLC berechtigt eine Ersatzziehung vorzunehmen und eine/n neuen Gewinner/in zu benennen.

Einverständniserklärung
Mit der Teilnahme willigen Sie in die Speicherung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch WLC ein. Die Daten werden nicht für Werbezwecke benutzt und nicht an Dritte weiter gegeben. Einzige Ausnahme ist die Weiterleitung der Gewinnernamen einschließlich ihrer Adressen, damit der ausgelobte Gewinn übermittelt werden kann. Die Gewinner werden vom WLC über die im Teilnahmeformular und/oder die direkt übermittelte E-Mail benachrichtigt. Die Gewinner können auch über Facebook benachrichtigt werden. Außerdem können die Preise per Post oder per E-Mail verschickt oder in sonstiger passender Art und Weise dem Gewinner zur Verfügung gestellt.

Haftung
Es besteht kein Gewinnanspruch. WLC übernimmt keine Verantwortung für die erfolglose Teilnahme. WLC übernimmt keine Haftung für den Verlust oder die Beschädigung von Daten während der Übertragung oder im Anschluss daran. Ebenso wird keine Haftung für andere technische Defekte übernommen. WLC behält sich das Recht vor, diese offiziellen Bedingungen bei Bedarf zu ändern. Im Falle von Änderungen werden die Teilnehmer auf der Gewinnspielseite darauf hingewiesen.

Verfügbarkeit
Das WLC kann diese Dienste jederzeit ohne die Angabe von Gründen einstellen.

Diese Aktion (Umfrage und Gewinnspiel) steht in keinem Zusammenhang mit Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

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